100s

100s

Viel zu simpel, nix für wahre Experten, rausgeschmissenes Geld: Das sind die ersten Gedanken, die mir zu Hundreds durch den Kopf gingen. Doch der erste Blick trügt: Das Spiel ist Hammer. Hammerschwer.

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Hundreds ist ein Titel, der vor allem zu Beginn wie ein simples Rechenspiel wirkt: Auf Kreise drücken, bis sie zusammen 100 Prozent ergeben. Das können zwei, drei, vier und später auch durchaus mehr sein. Berührt der Spieler sie, vergrößern diese sich – eine Zahl innerhalb der Kreise zeigt an, um wie viel Prozent sie bereits gewachsen sind. Der Clou: die Kreise dürfen nicht berührt werden und sich nicht vergrößern, während sie mit anderen kollidieren. Dann springen sie sofort auf ihren Ursprungszustand zurück.

Klingt komplizierter, als es ist. Nein, das Spielprinzip ist wirklich simpel – so simpel, dass man zu Beginn glaubt, dass die 4,49 Euro besser in ein McDonalds-Menü investiert gewesen wären. „Viel zu einfach, geradezu langweilig… du willst mich ernsthaft herausfordern? Soll das ein Witz sein? Mehr hast du nicht drauf?” Das sind die Gedanken, die mir beim Spielen der ersten Level durch den Kopf gingen. Aber der Schwierigkeitsgrad steigt von Level zu Level stetig an. Es treten zunehmend Hindernisse im Spiel auf, fiese Sägen beispielsweise, die einem die groß gemachten Kreise wieder klein machen. Aber alles noch zu schaffen. Und dann kommen die ersten Herausforderungen, bei denen die Lösung anfangs unmöglich erscheint.

Hundreds: Die Zahlen in den Kreisen zeigen ihren Wachstum an. Alle Kreisen zusammen müssen 100 ergeben, um das Level abzuschließen.

Hundreds: Die Zahlen in den Kreisen zeigen ihren Wachstum an. Alle Kreisen zusammen müssen 100 ergeben, um das Level abzuschließen.

Die Canabalt-Macher haben mit Hundreds ein Spiel geschaffen, das perfekt für Touch-Bedienung ausgelegt ist. Mehr als simples Berühren muss man nicht. Dies aber mit viel Koordination, denn der Spieler kann auch mehrere Kreise gleichzeitig berühren und somit vergrößern – Stichwort Multitouch. Wer in die höheren Level vorstößt, muss einiges an Fingerakrobatik und Geschicklichkeit mitbringen.

Lasst euch also nicht von den simplen ersten Level abschrecken: sie dienen nur der Erklärung des Spielprinzips. Das richtige Spiel beginnt ab Level 15. Setzt euch Kopfhörer auf, denn die Trance-ähnliche Musik untermalt das Spielgeschehen sehr passend und lässt euch ganz in diese einfach zu lernende, aber schwer zu meisternde Spiellogik eintauchen. Und dann heißt es: Kreis, wachse!!

Hundreds
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