The Incident: Spring höher, Frank! Spring!

The Incident: Spring höher, Frank! Spring!

Frank Solway ist ein Mann mit einem relativ seltenen Problem: Ihm fallen ständig Dinge auf den Kopf – Kissen, Blumenvasen, Regale, Schreibtische, Getränkeautomaten, Autos… Sie regnen einfach so auf ihn hinab und bilden einen immer weiter anwachsenden Stapel. Er kann sich nur durch Wegspringen und Hinaufklettern retten. Und hinauf will er auch, denn da wartet die Antwort auf die eine große Frage auf ihn: Warum fallen ihm eigentlich ständig Dinge auf den Kopf? Und dann gleich so viele?

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Das ist die Story von “The Incident” und sie ist vollkommen egal, denn dieses Retrospiel mit seiner Retrografik, seinem Retrosound und dem simplen Spielprinzip macht einfach unheimlich viel Spaß. Nach all den größeren Spielen hier in der letzten Zeit war mir einfach mal nach irgendetwas Simpleren für zwischendurch. Und da bin ich bei “The Incident” fündig geworden.

Ich habe es auf meinem iPad 1 gespielt und meinem iPhone 4 und in Kombination mit beiden – denn wer sowohl iPad als auch iPhone oder iPod touch besitzt, kann das kleine iOS-Gerät als Controller nutzen. Und das gemeinsam finde ich fast die beste Möglichkeit. “The Incident” ist einer der Fälle, wo mir das Spielen mit dem iPhone tatsächlich mehr Spaß macht. Das liegt daran, dass man keine Kontrollen auf dem Bildschirm hat, denn man springt einfach, in dem man irgendwo auf den Screen tapt. Insofern macht das kleine Display nichts aus. Zugleich bewegt man Frank durch Neigung des Geräts hin und her. Sprich: Man muss das Gerät also die ganze Zeit dynamisch in den Händen halten und dafür ist das iPad einfach zu schwer (ich bin schon gespannt auf das iPad Mini oder iPad Air, sollte es jemals auf den Markt kommen…)

So oder so macht mir “The Incident” jedenfalls viel Spaß. Es ist einfach witzig, alle diese absurden Gegenstände herunterfallen zu sehen und “Death by Bush at 76m” hatte ich auch noch bei keinem anderen Spiel. Wenn einem nämlich zu oft Dinge auf den Kopf fallen, ist man raus.

Das Spiel gibt es übrigens auch für den Mac und wenn man die Kommentare im App Store liest, macht die Tastatursteuerung sogar Spaß, weil sie perfekt zum Retro-Outfit des Spiels passt. Ich habe es (noch) nicht ausprobiert.

Wissen muss man noch, dass der Schwierigkeitsgrad des Spiels steil ansteigt. Wer also unbedingt darauf versessen ist, jedes Spiel bis zum Ende zu schaffen, könnte hier seine Frustmomente erleben. Mir persönlich macht es einfach Spaß, mit Frank immer weiter und weiter zu springen.