Wo ist mein Wasser: Genial, intelligent und fordernd

Wo ist mein Wasser: Genial, intelligent und fordernd

Nach dem Erfolg von AngryBirds schienen süchtig machende Casual-Games in den Toplisten lange Mangelware zu sein. Doch Disney kreierte einen würdigen Nachfolger mit exzellentem Spielkonzept, versteckte es aber im AppStore unter dem Namen „Wo ist mein Wasser“.

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Die Story ist schnell erzählt: Das Krokodil Swampy lebt unter der Stadt und möchte zu Feierabend eine ausgiebige Dusche nehmen. Das Problem: Die anderen Alligatoren – allen voran Cranky – haben Swampys Wasserleitungen sabotiert, da Duschen nur was für weichgespülte Krokos ist. Und so besteht die Aufgabe des Spielers darin, das Wasser über Umwege zur Dusche zu leiten. Natürlich ist der Weg dahin schwer bestückt mit allerlei Hindernissen wie Algen, giftigen Schlamm, Auslösern und Fallen.

Das klingt bisher alles total niedlich und genau das ist neben den Titel „Wo ist mein Wasser“ das Problem des Spiels. Wer das Spiel nicht testet, verpasst ein Meisterwerk der Unterhaltungskunst. Eines, welches durch regelmäßige Updates immer wieder neue Herausforderungen bekommt: 400 Level sind es inzwischen, die erkundet werden wollen.

Dem Spieler wird es nicht langweilig

Wer fleißig Punkte in Form von Duschutensilien wie Enten findet, darf sogar noch mehr Level lösen und Archievements sammeln. Langweilig wird es so bestimmt nicht. Erst recht nicht, da sich die Level keinesfalls ähneln. Explosive oder ätzende Flüssigkeiten und Laugen kreuzen den Weg des Wassers ebenso wie Schlamm. Damit das Wasser ans Ziel kommt, müssen diese vielmehr geschickt miteinander kombiniert werden, um künstliche Wege zu schaffen. Oder sie werden so genutzt, dass Wände weggerissen oder Löcher gesprengt werden, um den Weg frei zu machen.

Auch Algen erfreuen sich über das Nass und saugen es auf. Wer dann nicht mit dem Wasser haushaltet, bekommt nicht genug für die Dusche ab und verliert. Doch das ist nicht das einzige Problem, denn manchmal ist außer Wasserdampf in einem Ballon nicht viel da, mit dem man etwas anfangen kann. Doch wenn man diesen auf eine Eisfläche treffen lässt, entsteht das begehrte Wasser. Oder man lässt Wasser durch Leitungen laufen, die im Schredder enden und ein Feuerwerk zünden. Das sieht gut aus, bringt Swampy aber nichts. Das Spiel vollzieht vieler dieser Wendungen und lässt den Spieler rätseln, wie er dem Krokodil mit möglichst viel Wasser versorgt und gleichzeitig die meisten Punkte abräumt. Das ist es, was das Spiel so interessant macht.

Gute Physik sorgt für Spielspaß

Die Physik hinter dem Spiel sorgt für ein realistisches Wassergefälle und kommt nicht von ungefähr: Der Entwickler vom iOS-Physikspiel JellyCars hatte seine Finger im Spiel. Doch statt Autos wirbelt hier eben Wasser durch die Luft, durch Rohrleitungen und durch selbst gebaute Tunnel. Es fließt durch die Erde nach unten oder nach oben, explosive Stoffe vorausgesetzt.

Wer Casual-Games vom Schlag AngryBirds oder Cut the Rope liebt, wird hier viele Stunden versenken können. Aber auch wer die Herausforderung sucht findet einen niedlichen Begleiter für den Alltag: Das Krokodil Swampy. Für diejenigen, denen das immer noch zu „niedlich“ ist, behält Disney zwei Alternativen bereit: Die kostenlosen Level von Cranky, der das Wasser so sehr hasst wie Swampy. Und ein ganz anderes Spiel: Wo ist mein Perry – ebenfalls von Disney. Gleiches Prinzip, gleicher Spielspaß, noch mehr Herausforderungen, doch statt eines Krokodils will Perry ans Ziel gebracht werden.

Jetzt aus dem AppStore laden

Wo ist mein Wasser ist eine Universal-App für iPhone und iPad und kostet im Moment 79 Cent – geschenkt.

Screenshots der iPhone-Version